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DER Film ist online. Der Film

Das ist die Homepage des Projekts Anne Frank – eine Geschichte für heute. Mit einem Abschlussfest aller Beteiligten endete dieses Projekt am 80sten Geburtstag von Anne Frank am 12. Juni 2009. Zum Abschluss fand ein Zeitzeugengespräch mit Hannah Pick-Goslar statt, es wurde ein Gemälde für Anne Frank beim "Wall Street Meeting" gesprüht und im Rahmen des Festes wurde eine Skluptur für Anne Frank und ein Kastanienbaum auf dem Jugendnaturzeltplatz fest installiert.

In der Vielfalt und im Zuspruch von Mitwirkenden und Gästen war dieses Projekt in Wiesbaden Eine Geschichte für alt und jungsicherlich einmalig. In den nächsten Wochen werden wir eine Dokumentation des Projekts erarbeiten, in die auch eine pädagogische Evaluation der Fh Wiesbaden einfließen wird. Bis dahin wird diese Homepage mit Bildern und Berichten über das einzigartige Programm gefüttert werden.

Festzuhalten bleibt, dass der Trägerkreis die Dynamik, die durch dieses Projekt und das große Engagement aller Beteiligten entstanden ist, weiterhin für den Einsatz für Vielfalt, Demokratie und Mitmischen in Wiesbaden nutzen möchte. Die Erinnerung an Anne Frank wurde in diesem Projekt sehr erfolgreich mit dem Anspruch verbunden, heutiges Zusammenleben verschiedener Menschen aktiv und positiv zu gestalten. Es wird weiterhin ein Netzwerk bestehen, das Zeichen setzen möchte. An ersten Ideen für das nächste Jahr wird schon gestrickt.

Hier eine unvollständige Dankeliste und erste resümierende Gedanken:   Danke

Anne Frank – eine Geschichte für heute ist für mich ein Zeichen für Selbstbestimmung und Mitbestimmung, für Teilhabe am Gemeinwesen, für das, was wir gemeinhin Zivilgesellschaft nennen und was doch nichts anderes heißt als, dass sich junge und nicht mehr ganz so junge Menschen dafür einsetzen, dass wir in Vielfalt und Toleranz zusammen leben, dass wir dafür kämpfen gut miteinander klar zu kommen, keine Angst vor einander zu haben und tatsächlich den Mund aufzumachen, wenn etwas nicht stimmt. Aufzustehen, Zusammen zu stehen, für Menschenwürde und Menschenrecht einzustehen.

Das sind alles tolle Worte, die nur dann Sinn machen, wenn sie gefüllt werden.
Ich bin der Meinung, dass wir durch die Art, wie wir hier zusammen gearbeitet haben, genau das zeigen konnten. Es gab eine Klammer, die Idee, die mit der Ausstellung verbunden ist: An Anne Frank erinnern und nach der Bedeutung für heute fragen! Wir haben durch Einsatz (viel, sehr viel Einsatz) und durch vielfältige Möglichkeiten für verschiedene Menschen etwas gefunden, wo sie oder er sagen konnte: „Ja, da mach ich mit!“ Und dann, dann haben sehr viele auch mitgemacht!
Nicht alle, es gab auch ein paar, die man lange bitten musste und die dann bisschen mitgemacht haben. Es gab manche, die unbedingt wollten, es aber dann nicht durchgehalten haben. Es gab Projekte und Veranstaltungen, die nicht funktioniert haben.

Der Kern aber, der Kern war, dass es ein Netzwerk von Menschen gab, die Möglichkeiten geschaffen haben und andere Menschen, die diese Möglichkeiten für sich genutzt haben. Sei es durch einen Besuch der Ausstellung, das Organisieren einer Veranstaltung, das Gestalten einer Begleitung, das Designen eines Plakates, eines Logos und vielem mehr. Natürlich muss man diese Bedingungen erst mal schaffen, das Konzept dafür haben, Geld dafür „schnorren“. Das alles haben wir gemacht. Wir haben Bedingungen fürs Mitmachen geschaffen und andere haben diese Bedingungen, wie wir sie angeboten haben, genutzt.

Das macht für mich den großen Erfolg von „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ in Wiesbaden aus, darauf bin ich stolz und dafür danke ich Euch allen noch einmal sehr herzlich.

Erinnerungskultur lebt durch die aktive Teilhabe verschiedener Menschen."

Hendrik Harteman, Jugendbildungsreferent für Spiegelbild im Aktiven Museum, beim Abschlussfest


Auf www.annefrank-wiesbaden.de sind  Bilder und  Presseartikel über unser Projekt, das Vorwort des Programmheftes von unserer Schirmherrin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Information über Anne Frank.

Die Jugendinitiative Spiegelbild des Aktiven Museums Spiegelgasse und der Trägerkreis haben mit  Anne Frank – eine Geschichte für heute vor allem Jugendliche zur aktiven Beschäftigung mit Geschichte angeregt und sie damit für gesellschaftliche und soziale – gegenwärtige wie zukünftige – Themen geöffnet.

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum organisiert und von "Vielfalt tut gut" in Wiesbaden-Biebrich gefördert. Weitere Flörderer sind die Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Der Ortsbeirat Biebrich und die Hans Böckler Stiftung.



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